Wie viel verdient man als Migrant in Deutschland

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Obwohl die Erwerbstätigkeit in Deutschland hoch wie noch nie ist, ist das Arbeitsvolumen niedriger wie vor 25 Jahren. Das kommt daher, dass die Zahl der Arbeitsstunden kontinuierlich in den letzten Jahren abnimmt. Ein Grund dafür sind die neuen Arbeitszeitmodelle, die für jedermann geeignet sein sollen, wie zum Beispiel für Mütter, die nach der Elternzeit zurück ins Arbeitsleben finden möchten oder Studenten, die sich das Studium finanzieren möchten, oder aber auch um Personalkosten einzusparen. Denn immer mehr Menschen arbeiten gewollt oder unfreiwillig in Teilzeitmodellen. Gleichzeitig damit steigt auch die Zahl der Berufe, die zunehmend von Menschen ausgeübt werden, die nicht charakteristisch dafür zu sein scheinen. Davon sind überwiegend junge Menschen mit Migrationshintergrund und ohne Bildung betroffen. Somit sind trotz steigender Beschäftigungszahlen immer mehr Menschen von Armut betroffen, denn wer weniger als 980 Euro im Monat zur Verfügung hat, gilt als arm. Armut bei Migranten und deren Nachkommen kommt zum größten Teil von der Beschäftigung als un- oder angelernter Arbeiter. Da viele Berufe im Dienstleistungsbereich keine berufliche Ausbildung erfordern, sondern auch mit Einarbeitung und Seminaren erlernt werden können, werden diese besonders häufig von Zuwanderern ausgeübt, die aufgrund ihrer Situation keine oder nur eine unzureichende Schulbildung haben. Insgesamt befindet sich ein Großteil der Personen mit Migrationshintergrund im unteren Bereich der Berufshierarchie. Grund hierfür sind laut Befragungen auch Benachteiligungen, die aus der Herkunft resultieren. Befragte geben an, aufgrund ihrer Herkunft abgewiesen oder benachteiligt worden zu sein.

Wenn wir aber einen Blick auf die Entwicklung der Einkommen in den letzten Jahren werfen, so können wir einen positiven Trend feststellen. Im Vergleich zum durchschnittlichen Einkommen der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund, welches leicht zurückgegangen ist (1630€), ist das durchschnittliche Einkommen von Zuwanderern von 1280€ auf 1350€ deutlich gestiegen. Das trifft aber nicht für türkischstämmige Migranten zu, sowie Einwanderer aus osteuropäischen Ländern, denn diese haben einen leichten Einkommensrückgang zu verzeichnen. Viele Arbeitnehmer in Deutschland üben aber einen Nebenjob aus, oder haben zusätzlich andere Einkommensquellen. Geringfügige zusätzliche Beschäftigung, nebenberufliche Selbstständigkeit oder Hobbys, die zusätzliche Einnahmen generieren, sind bei Einheimischen wie Migranten weit verbreitet. Selbst exotische Verdienstarten, wie Blutspenden gegen Geld oder Online-Glücksspiele zum Beispiel im Rubyfortunecasino.com können das monatliche Einkommen steigern.