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Tabu
Aus dem polynesischen Sprachraum stammender Begriff für geheiligt, unverletzlich, unantastbar.
Tarifäre Handelshemmnisse
Alle Maßnahmen, welche den Freihandel als Maxime und die reale Freiheit des internationalen Güter- und Leistungsaustauschs beeinträchtigen (z.B. Abgaben, Gebühren, Export- und Importzoll, Schutz- und Erziehungszoll, Nominal- und Effektivzoll).
Technical Dumping
Kann aufgrund von Wechselkursänderungen eintreten, ohne dass das betreffende Unternehmen Dumping (absichtlich) betreiben wollte.
Technische Dokumentation
Gesetz zur Regelung der Sicherheitsanforderungen an Produkte und zum Schutz der CE-Kennzeichnung
Technische Dokumentation
Gesetz zur Regelung der Sicherheitsanforderungen an Produkte und zum Schutz der CE-Kennzeichnung
Technische Zusammenarbeit
Instrument einer modernen Form von Entwicklungshilfe. Ziel ist es, den Hilfeberechtigten (= Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit) jene technischen, ökonomischen sowie organisatorischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, welche die Leistungsfähigkeit vor allem der ärmeren Bevölkerungsgruppen fördern.
Tel-Quel-Klausel
Vereinbarung in internationalen Handelsverträgen. Demzufolge dürfen Güter so geliefert werden, wie sie anfallen. Auch wenn es den Anschein hat, befreit diese Qualitätsklausel den Lieferanten nicht von der Haftung für Qualitätsmängel. ?Tel-Quel? schließt nur Mängel aus, die dem Verkäufer bei Vertragsabschluß nicht bekannt waren und ihm auch später nicht anzurechnen sind.
Telle-Quelle-Marke
Zulassung einer in ihrem Ursprungsland vorschriftgemäß eingetragenen Marke auch in den anderen Mitgliedsländern der Pariser Verbandsübereinkunft ?so wie sie ist? (= telle quelle). Voraussetzung ist, dass sie als ?Telle-Quelle-Marke? angemeldet oder nach dem Madrider Markenabkommen (MMA) registriert wird.
Termingeschäft
Vertrag, der erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt wird.
Terminhandel
Liegt dann vor, wenn Geschäftsabschluss und Erfüllung - um mehr als zwei Börsentage - auseinander fallen. Beim Termingeschäft wird die Lieferung bzw. die Abnahme des Vertragsobjektes (z.B. Devisen, Rohstoffe, Fertigwaren, Wertpapiere) zu einem bestimmten Termin und zu Konditionen, die im Voraus festgelegt wurden, vertraglich vereinbart.
Terms
Bei nationalen und internationalen Handelsgeschäften übliche Handelsklauseln
Terms of Payment
Zeitlicher Zahlungsverlauf im Außenhandel. Bezahlen ausländische Importeure schneller und/oder die deutschen Importeure die Lieferungen ausländischer Exporteure langsamer, so verbessern sich die t.o.p. der Bundesrepublik Deutschland.
Territorialitätsprinzip
Schränkt die Schutzwirkung eines Patents auf das Land ein, für das Patentschutz beantragt wurde. Vorbehaltlich anderer, z.B. wettbewerbsrechtlich begründeter Ansprüche (vor allem Schutz, der einem besonders bekannten Produkt zusteht) kann demnach ein Leistungsgegenstand, für den bspw. ein spanisches Patent besteht, in allen anderen Ländern grundsätzlich frei benutzt werden.
The Patent Cooperation Treaty
Vertrag über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens
Theorem der komparativen Kosten
Versuch der Erklärung des Verlaufs von Außenhandelsströmen. Die klassische Frage (?Warum profitieren beide Länder davon, wenn England Tuch nach Portugal exportiert und Portugal Wein nach England, obwohl England für die Produktion beider Waren einen größeren Aufwand an Arbeitszeit hat als Portugal?) beantwortete P. Ricardo damit, das die Kosten-(Aufwands-)Unterschiede in beiden Ländern in ihrer Relation unterschiedlich hoch sind. Mit Hilfe dieses Theorems lässt sich allerdings lediglich begründen, warum internationale Handelsbeziehungen aufgenommen werden, nicht aber, welchen Verlauf sie nehmen.
Theorie
Menge von Gesetzen, die logisch miteinander verbunden sind. In den Geisteswissenschaften handelt es sich häufig um ein Konglomerat von Hypothesen, stochastischen Aussagen, empirischen Befunden etc.
Theorie der sozialen Identität
Geht davon aus, dass Menschen allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe (z.B. Volk, Subkultur, Minderheit) die Eigen- und die Fremdgruppe (?Wir? vs. ?die Anderen?) unterschiedlich wahrnehmen.
Theorie des monopolistischen Vorteils
Zählt zu den effizienzorientierten Theorien. Sie gehen davon aus, dass Unternehmen international tätig werden, um von den auf den auf Faktor- und Gütermärkten bestehenden Unvollkommenheiten zu profitieren. Daraus erwachsen einzel- und volkswirtschaftliche Effizienz- bzw. Wohlfahrtsgewinne.
Theorie des oligopolistischen Parallelverhaltens
Versucht mit Hilfe zweier Thesen zu erklären, warum viele Unternehmen, die in einem oligopolistisch strukturierten Markt agieren, relativ kurze Zeit, nachdem ein relevanter Konkurrent in einem Auslandsmarkt tätig geworden ist, gleichfalls diesen - oder einen anderen - Auslandsmarkt bearbeiten.
Theorien der Internationalisierung
'Können angesichts der Komplexität des Phänomens ?Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit? immer nur Partialansätze sein. Selbst das eklektische Paradigma von Dunning besitzt, wie S. Schmid darstellt, keinen Absolutheitsanspruch, obwohl es, entsprechend der eklektischen Forschungsstrategie, Internationalisierung nicht monokausal zu erklären sucht, sondern durch gleichzeitige Würdigung mehrerer Erklärungsansätze (Eigentums-, Standort- und Internalisierungsvorteile).
Theorien der komparativen Kostenvorteile
Vorausgesetzt, ein Land importiert diejenigen Güter, welche es nur zu vergleichsweise hohen Kosten produzieren kann, und exportiert im Gegenzug solche Güter, bei welchen seine Produktionskosten relativ geringer sind, dann werden verfügbare Ressourcen international optimal eingesetzt bzw. genutzt (sofern die beteiligten Staaten auf dirigistische Eingriffe verzichten).
Theorien des internationalen Handels
Versuchen zu erklären, welche Vorteile der internationale Handel, als Erweiterung der Arbeitsteilung auf internationaler Ebene, den beteiligten Volkswirtschaften bietet. Daraus ergibt sich zugleich die Begründung des Außenhandels.
Tiger-Staaten
Hongkong, Singapur, Südkorea und Taiwan; werden auch als die ?Vier kleinen Drachen? bezeichnet. Sie erzielten insb. in den achtziger Jahren ein überproportionales Wirtschaftswachstum.
Tiger-Staaten, baltische
Lettland und Litauen, die aufgrund überproportionaler Wachstumsraten ihres Bruttosozialprodukts (2003 = 7,5% bzw. 8,9%) in Analogie zu den südostasiatischen Tiger-Staaten bisweilen als baltische Tiger-Staaten bezeichnet werden.
Timing-Strategie
Für die Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit bedeutsam in Gestalt der Wasserfall-Strategie bzw. der Sprinkler-Strategie.

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