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Made by ?
Strategie zahlreicher Global Player, der Globalisierung auch im Bereich der 'soft factors' Rechnung zu tragen und das traditionelle ?Made in ...? (z.B. Made in Germany durch das ?Made by ...? (z.B. Made by BMW) zu ersetzen.
Made in Bavaria
Essay von Oskar Maria Graf (1894-1967), der sich, selbstironisch, als Provinzschriftsteller bezeichnete, von den Nationalsozialisten als Heimatdichter verkannt und geschont wurde. Tatsächlich aber war OMG ein Vertreter liebevoll-sarkastischer bayerischer Lebensart.
Made in Europe
wird von machen Herstellern, wie z.B. von Schuheproduzenten Sioux, als Herkunftsland angegeben, um bestimmte Qualitätsvermutungen zu wecken.
Made in Germany
Hat als reines Qualitätsargument in dem Maße an Bedeutung verloren, wie insbesondere amerikanische und japanische Unternehmen im Qualitätswettbewerb gleichgezogen bzw. ihre deutschen Konkurrenten stellen- und phasenweise überholt haben.
Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken
Von den Mitgliedern der Pariser Verbandsübereinkunft abgeschlossen. Demnach kann ein deutsches Unternehmen mit einer einzigen Anmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) seine Marke(n) in den Mitgliedsländern des Madrider Markenabkommen (MMA) schützen lassen.
Madrider Protokoll
Protokoll zum Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken, ermöglicht seit 1996 auch Staaten, die dem MMA nicht angehören, dessen Vorteile in Anspruch nehmen; allerdings müssen sie höhere Gebühren entrichten.
Maghreb-Union
1989 von den nordafrikanischen Ländern Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien und Tunesien gegründet. Nach dem Vorbild der Europäischen Union soll zunächst die wirtschaftliche Integration in Gestalt eines Gemeinsamen Marktes angestrebt werden. Langfristiges Ziel ist die politische Union.
Managed Floating
In protektionistischer Absicht vorgenommene Manipulation des Wechselkurses. Hierbei handelt es sich um eine den nicht-tarifären Handelshemmnissen zuzurechnende Variante des so genannten Wechselkurs-Protektionismus. Die systematische Unterbewertung der heimischen Währung entspricht in ihren Auswirkungen einem Importzoll oder einer Exportsubvention. Dieser Effekt lässt sich keineswegs nur durch demonstrative Intervention bzw. Zurückhaltung der zuständigen nationalen Behörden an den Devisenmärkten erreichen, sondern auch mit Hilfe gezielter Aussagen einflussreicher Politiker.
Managed Trade
Handelspolitik, die nicht den freien, sondern den fairen Handel zum Leitbild hat. Was aber ?fair? ist, wird opportunistisch festgelegt. So ist aus amerikanischer Sicht häufig schon ein bilaterales Handelsbilanzdefizit eindeutiger Indikator für ?unfaire? Handelspraktiken der Gegenseite.
Management-Andragogik
Setzt sich, als Teilmenge der Erwachsenenbildung, mit der Weiterbildung von Führungskräften auseinander. Um den Transfer der Lerninhalte zu fördern, werden dabei bevorzugt Lehrmethoden eingesetzt, welche die Realität der Führungspraxis möglichst weitgehend abbilden. Konkret bedeutet dies: Förderung von Analysevermögen, Entscheidungsfindung, Teamwork und ganzheitlicher Unternehmensführung unter realitätsnahen Bedingungen.
Marke, globale
Genießt weltweit eine markante Verkehrsgeltung und Wertschätzung (z.B. wie CocaCola, Marlboro, McDonalds, Nescafé, Pampers oder Sony). In den Ländern, in denen sie distribuiert werden, erzielen globale Marken große Marktanteile und überdurchschnittliche Kundentreue. Selbst in den Märkten, in denen sie nicht vertreten sind, ist ihr Goodwill groß.
Marke, internationale
Hat einen Absatzraum, der Ländergrenzen überschreitet. Zu den Kriterien, anhand derer die verschiedenen Erscheinungsformen von Marken geordnet werden können, zählt neben der institutionellen Stellung des Trägers einer Marke, der bearbeiteten Marktsegmente vor allem auch die geographische Reichweite der Marke. Diese erstreckt sich von der Hausmarke (z.B. einer Brauerei), über die regionale, die nationale Marke und die internationale bis hin zur globalen bzw. Weltmarke.
Marken- und Produktpiraterie
Massenhafte Nachahmung von Produkten und illegales Verwenden von Zeichen, Namen, Logos und geschäftlichen Bezeichnungen, die Markenartikelhersteller einsetzen, um ihre Produkte zu kennzeichnen, einen bestimmten Qualitätsanspruch zu signalisieren und zu schützen.
Markenamt, gemeinsames
Sichtbare, d.h. institutionelle Konsequenz des Zusammenschlusses mehrerer Länder. Diese kooperieren mit dem Ziel, den internationalen Markenschutz zu stärken und zu vereinfachen.
Markteintrittsbarriere
Gesamtheit der Bedingungen, die ein Unternehmen bei seinem Eintritt in einen Ländermarkt erfüllen muss und wodurch es gegenüber den dort bereits etablierten (bspw. heimischen) Anbietern einen Wettbewerbsnachteil erleidet. Dabei lassen sich natürliche (strukturelle) und bewusst aufgebaute (strategische) Markteintrittsbarrieren unterscheiden, die zumeist auch als tarifäre und/oder nicht-tarifäre Handelshemmnisse bezeichnet werden.
Marktwirtschaft
Wirtschaftssystem, das die Knappheit der Güter primär durch dezentral geschlossene Privatverträge, durch den wechselseitigen Ausgleich von Angebot und Nachfrage, durch privatwirtschaftliche Leistungsprozesse etc. zu bewältigen sucht. Ganz anders die Zentralverwaltungswirtschaft, die auf zentrale Planung und Lenkung setzt. Während dieses auch als Sozialistische Planwirtschaft bezeichnete Wirtschaftssystem an den Produktionsprozessen ausgerichtet ist, orientiert sich die Marktwirtschaft vorrangig am Verbraucher, an dessen Wünschen und Bedürfnissen.
MAS
Abkürzung für 'masculinity index'. Der Index der Maskulinität vs. Femininität repräsentiert eine der vier (bzw. fünf) Dimensionen der Hofstede-Kulturstudie.
MAS
Der Maskulinitätsindex (MAS) von G. Hofstede beschreibt, wie stark sich die geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen innerhalb einer Kultur unterscheiden. Angehörige maskuliner Gesellschaften erwarten von Männern, dass sie stark und selbstbewusst auftreten und materielle Ziele verfolgen. In femininen Gesellschaften hingegen überlappen sich die geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen: Sowohl Männer als auch Frauen handeln femi-nin, d.h. zurückhaltend, sanft und harmoniegerichtet. In Werbeanzeigen müsste sich die maskuline kulturelle Prägung in der Betonung von Leistungsorientierung und Erfolg widerspiegeln.
Maskulinität
Der Maskulinitätsindex (MAS) von G. Hofstede beschreibt, wie stark sich die geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen innerhalb einer Kultur unterscheiden. Angehörige maskuliner Gesellschaften erwarten von Männern, dass sie stark und selbstbewusst auftreten und materielle Ziele verfolgen. In femininen Gesellschaften hingegen überlappen sich die geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen: Sowohl Männer als auch Frauen handeln femi-nin, d.h. zurückhaltend, sanft und harmoniegerichtet. In Werbeanzeigen müsste sich die maskuline kulturelle Prägung in der Betonung von Leistungsorientierung und Erfolg widerspiegeln.
Maskulinität vs. Femininität
Kulturdimension nach Hofstede. Die damit gemeinte Dualität der Geschlechter lässt sich als allgemeine Tendenz folgendermaßen beschreiben: Je mehr in einer Gesellschaft die Geschlechterrollen differenziert sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine maskuline Gesellschaft handelt.
Matching
Im Allgemeinen die Strategie, Preise und Konditionen von Konkurrenten zu übernehmen, um im internationalen Wettbewerb keine Nachteile zu erleiden. Im Speziellen, d.h. im Kontext des Ausfuhrgewährleistungsrechts, bezeichnet Matching die jedem staatlichen Exportkreditversicherer gegebene Möglichkeit, seine Konditionen denen anderer staatlicher Exportkreditversicherer anzupassen.
McWorld
Teils ironisch, teils kulturkritisch gemeinte These, wonach weltweit besonders augenfällige Ikonen der amerikanischen Trivialkultur die jeweilige kulturelle Identität der Völker überlagern bzw. ganz verdrängen. Kritiker dieser Auffassung betonen hingegen, dass diese Spielart von Konvergenz lediglich die Oberflächenkultur betreffe (Percepta), nicht jedoch den Kulturkern (Concepta).
MDI
Machtdistanzindex (--> Kulturkonzeption von G. Hofstede)
Megalopolis
Riesenstadt, die aus dem Zusammenwachsen mehrerer (Groß-)Städte entstanden ist. Häufig spricht man auch von Ballungsraum (bspw. ?Ruhrgebiet?) oder städtischer Agglomeration.
Mehrwertsteuer
Eigentlich eine Umsatzsteuer (im Sinne einer Allphasen-Netto-Umsatzsteuer). Da dabei jedoch die vom Lieferanten zu entrichtende Umsatzsteuer als Vorsteuer abzuziehen ist und nur der vom steuerpflichtigen Unternehmen geschaffene Mehrwert der Umsatzsteuer unterliegt, hat sich vielfach die Bezeichnung Mehrwertsteuer eingebürgert. Diese ist in den einzelnen Ländern höchst unterschiedlich geregelt; selbst in den zwölf ?Euro-Ländern? der EWWU steht eine Harmonisierung der Steuerlast noch aus.

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