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Kollektivismus
Die bipolare Kulturdimension "Individualismus" vs. "Kollektivismus" von G. Hofstede beschreibt die Beziehung zwischen den Angehörigen einer Gesellschaft. In kollektivistisch geprägten Ländern (= hoher KOL bzw. geringer IDV) sind die Menschen von Geburt an in festen, geschlossenen Gruppen organisiert, die sie ein Leben lang schützen und dafür Loyalität fordern. In individualistischen Ländern (= hoher IDV) hingegen sind die Bindungen locker. Der Einzelne ist vor allem für sich selbst verantwortlich.
Konsumentenboykott
beschreibt das Phänomen, dass Personen oder Gruppen versuchen, ihre Ziele dadurch zu erreichen, dass sie Konsumenten dazu bewegen, die Produkte eines bestimmten Unter-nehmens nicht mehr zu kaufen. Die Produktentscheidung orientiert sich somit nicht mehr nur an der Bedürfnisbefriedung des einzelnen Konsumenten. Vielmehr trifft der Konsument seine Kaufentscheidung politisch motiviert und wählt Produkte gezielt aus.
Konsumentenstreik
beschreibt das Phänomen, dass Personen oder Gruppen versuchen, ihre Ziele dadurch zu erreichen, dass sie Konsumenten dazu bewegen, die Produkte eines bestimmten Unter-nehmens nicht mehr zu kaufen. Die Produktentscheidung orientiert sich somit nicht mehr nur an der Bedürfnisbefriedung des einzelnen Konsumenten. Vielmehr trifft der Konsument seine Kaufentscheidung politisch motiviert und wählt Produkte gezielt aus.
Kontingenzhypothese
Die so genannte Kontingenzhypothese geht davon aus, dass die optimale internationale Werbegestaltung je nach Situation zwischen den beiden Polen "Standardisierung" und "Differenzierung" variiert. Der ideale Grad der Anpassung wird dabei von verschiedenen Faktoren (Kontingenzvariablen) beeinflusst. Auf diese Weise kann ein Unternehmen sowohl effizient (im Sinne von Kosten sparend) als auch effektiv (im Sinne einer zielgruppengerechten Ansprache) agieren.
Konvergenzthese
Bereits 1983 prognostizierte Levitt in seinem vieldiskutierten Aufsatz ?On the Globalization of Markets?, dass sich die Konsumentenbedürfnisse langfristig angleichen werden.
Kulturgebundenheit
Bei der Standardisierungs-/Differenzierungs-Entscheidung müssen Unternehmen die Kulturgebundenheit der beworbenen Produkte berücksichtigen. Kulturfreie Güter kann das Unternehmen weltweit stan-dardisiert vermarkten, bei kulturgebundenen Gütern empfiehlt sich hingegen der Differenzie-rungsansatz. Die folgenden vier Güterarten werden zumeist kulturfrei bewertet: Investitionsgüter, High Tech-Güter, Güter des peripheren Konsums und Luxusgüter.

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